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Das Kaffeeblatt - Ein Nachschlagewerk für Kaffee-Genießer |
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Vor dem Brühen Schon vor dem eigentlichen Aufbrühen des Kaffees können verschiedene Faktoren dazu führen, dass der Kaffee einfach nicht schmecken will. Die Gründe dafür können recht einfach sein.
Gemahlener Kaffee sollte stets in einer dicht schließenden Dose gelagert werden, aber nicht im Kühlschrank, da sich dort durch die Temperaturunterschiede in der Aromaverpackung Kondensflüssigkeit bildet, die in den gemahlenen Kaffee eindringen kann. Außerdem nimmt Kaffee Gerüche auf, und die beeinflussen negativ den Geschmack des Kaffees. Dafür kann Röstkaffee tiefgefroren aufbewahrt werden. Den Kaffee auf keinen Fall aus der Aromaverpackung lose in eine Kaffeedose umschütten, weil sich erstens beim Umfüllen viele Aromastoffe verflüchtigen und zweitens die Fette des Kaffeemehls, die immer an der Dose haften bleiben, leicht ranzig werden und den nächsten Kaffee verderben. Die Freisetzung des Aromas - eine Frage des Mahlgrades Für einen Espresso werden die Kaffeebohnen sehr fein gemahlen, da das Wasser gerade einmal eine halbe Minute Zeit hat, um die Inhaltsstoffe aufzunehmen. In einer Stempelkanne dagegen kann das Wasser minutenlang dem groben Kaffeemehl das Aroma entlocken. Kaffees aus dem Supermarkt sind in der Regel mittel für handelsübliche Kaffeemaschinen gemahlen. Ganz selten finden sich auf der Verpackung genauere Hinweise zum Mahlgrad. Je nach Zubereitungsart ist es besser, ganze Bohnen zu kaufen und diese selber zu mahlen. Das richtige Wasser - die Basis jeden guten Kaffees
Zu viel Kalk im Wasser verhindert, dass sich die Aromastoffe lösen und führt zu unerwünschten Veränderungen im Geschmack. Ideal ist das Wasser, wenn es überwiegend im Härtebereich weich liegt. Ist das Wasser zu hart, kann mit Wasserfiltern die Wasserhärte wirksam reduziert werden. Weniger geeignet sind Tafel- oder Mineralwässer. Diese werden aus mineralstoffhaltigen Vorkommen gewonnen, die Zusammensetzung des Wassers darf aber verändert werden. Auch Tafelwässer werden nach Rezepten hergestellt und mit Mineralstoffen versetzt. In den meisten dieser Rezepturen stecken viele Mittel, die für die Zubereitung eines guten Kaffees nicht unbedingt geeignet sind.
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