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Das Kaffeeblatt - Ein Nachschlagewerk für Kaffee-Genießer |
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Damit aus Kaffee keine Plörre wird Die perfekte Kaffeezubereitung ist nicht so einfach. Mal ist der Kaffee den einen zu stark, mal den anderen zu schwach. Genau so vielfältig wie die Arten der Zubereitung sind die Möglichkeiten der Fehler. Kaum etwas wird so stiefmütterlich behandelt wie das Lieblingsgetränk der Deutschen. In Nullachtfünfzehn-Maschinen muss sich kaum erhitztes Wasser nur mit Hilfe der Schwerkraft einen Weg durch Billigkaffeepulver bahnen und soll dabei ein Aroma entfalten und auf einer Warmhalteplatte verharrend die Reste seines ohnehin nur kümmerlich entwickelten Geschmacks nicht verlieren. Die richtige Temperatur, Menge und Zeit Die Brühtemperatur für den perfekt aufgeschütteten Kaffee liegt zwischen 92 und 96 Grad Celsius, die Serviertemperatur zwischen 80 und 85 Grad Celsius. Pro Tasse werden sechs bis acht Gramm Kaffee benötigt, die Brühzeit liegt zwischen vier bis sechs Minuten. Das wohltemperierte Geschirr Mit Kaffeetassen und -kannen aus Porzellan, Keramik oder Glas wird der Kaffeegeschmack nicht verfälscht. Das Aroma des Kaffees hält sich länger, wenn die Tassen und Kannen vorgewärmt sind. Das richtige Warmhalten Am ehesten eignen sich Thermoskannen mit Glaseinsatz zum Warmhalten eines frisch gebrühten Kaffees. Auf keinen Fall sollte Kaffee länger als 15 Minuten auf der Warmhalteplatte der Kaffeemaschine oder einem Stövchen stehen. Nach dem Aufbrühen sinkt fortwährend der pH-Wert im Kaffee, gleichzeitig werden Bitterstoffe und Säuren freigesetzt, die den Kaffee regelrecht umkippen lassen und ungenießbar machen. Das richtige Wasser In der Regel ist das Trinkwasser aus der Wasserleitung bestens geeignet, da es über genügend benötigte Mineralien und Sauerstoff verfügt. Weniger geeignet sind Tafel- oder Mineralwässer, da in den meisten Mittel stecken, die für die Zubereitung eines guten Kaffees nicht unbedingt geeignet sind. Der richtige Mahlgrad Die richtige Lagerung Gemahlener Kaffee sollte nach dem Öffnen der Verpackung idealerweise innerhalb einer Woche aufgebraucht werden. Zur Lagerung sollte der Kaffee nicht in eine Kaffeedose umgefüllt werden, weil dabei Aromastoffe verloren gehen sowie Fette und Öle an der Dose haften bleiben, die leicht ranzig werden. Am besten wird eine geöffnete Verpackung in einer Kaffeedose im Schrank gelagert, bei der Lagerung im Kühlschrank sollte beachtet werden, dass sich durch unterschiedliche Temperaturen sowohl in der offenen Aromaverpackung, als auch in der Kaffeedose Kondensflüssigkeit bilden kann, die in den Kaffee eindringt. Der richtige Wasserdruck beim Espresso Viele Besitzer von Espressomaschinen verwechseln sehr häufig den Wasserdruck beim Brühvorgang mit dem Pumpendruck der Maschine. Während der Pumpendruck zwischen 15 bis 18 Bar liegt, beträgt der ideale Wasserdruck bei der Espressozubereitung neun Bar. Ist der Druck zu niedrig, stockt der Wasserfluss und es lösen sich zu viele Bitterstoffe. Ist der Druck zu hoch, wird das Wasser zu schnell durch das Espressomehl gedrückt und die Inhaltsstoffe können sich nicht lösen.
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