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Das Kaffeeblatt - Ein Nachschlagewerk für Kaffee-Genießer |
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Wege zum Kaffee: Von Porzellanfiltern bis Vollautomaten Eine einzig wahre Methode bei der Kaffeezubereitung gibt es nicht - abgesehen davon, dass sich bei der Frage danach so und so die Geister scheiden. Wege zu einem guten Kaffee gibt es viele. Letztlich bleibt es stets das eigene Genuss-Empfinden, das aus einem Kaffee trinken ein Kaffee genießen werden lässt. Und ist der perfekte Kaffeegenuss gefunden, spielt es auch keine große Rolle mehr, ob der Kaffee mittels Porzellanfilter, Kaffeemaschine, Herdplattenkocher, Stempelkanne, Siebträgergerät oder einem High-End Vollautomaten zubereitet wird. Die Handfilterung Bei der klassischen Handfilterung mit einem Porzellanfilter und Filterpapier wird das frisch gemahlene Kaffeemehl zunächst mit nicht mehr kochendem Wasser im Filter bedeckt und angebrüht. Nach einer guten Minute kann dann das Wasser mehrfach filterhoch nachgeschüttet werden. Wichtig ist, dass mit dem Nachschütten immer gewartet wird, bis das Wasser vollständig abgelaufen ist, damit sich nicht zu viele Bitterstoffe aus dem Kaffee lösen. Von Permanentfiltern, die nicht aus reinem Porzellan gefertigt sind, ist übrigens dringend abzuraten, da in ihnen grundsätzlich Kaffeefette hängen bleiben, die mit der Zeit nicht nur ranzig werden, sondern auch in den Kaffee gelangen. Die Karlsbader / Bayreuther Kaffeemaschine aus Porzellan
Der Ibrik Für einen Mokka oder türkischen Kaffee ist der Ibrik, eine verzinnte Kupfer- oder Messingkanne, die klassische Kanne. Wenn der Mokka das erste Mal kocht, wird nur der Schaum in die Tassen verteilt. Das Wasser wird nachgefüllt und ein zweites Mal aufgekocht. Wieder wird nur den Schaum verteilt und das Wasser nachgegossen. Nach dem dritten Aufkochen werden Schaum und Mokka auf die Tassen verteilt. Kannenaufguss und Pressstempelkannen Beim Kannenaufguss wird gemahlener Kaffee wird in eine Kanne gegeben und zu einem Drittel mit kochend heißem Wasser aufgefüllt. Eine Minute später wird die Kanne ganz aufgeschüttet und alles fünf bis zehn Minuten ruhen gelassen. In dieser Zeit entfaltet der Kaffee sein volles Aroma und der Kaffeesatz sinkt langsam zu Boden. Zum Servieren wird der Kaffee durch ein Sieb geschüttet oder bei einer Pressstempelkanne der Kaffeesatz durch Herunterdrücken des Stempels am Boden der Kanne gehalten. Espressotopf für die Herdplatte Ebenfalls sehr beliebt ist der Espressotopf für die Herdplatte, auch wenn mit ihm kein Espresso zubereitet werden kann. Das Wasser im unteren Behälter wird aufgekocht und durch den mit Kaffeemehl gefüllten Filtereinsatz, der zwischen Kanne und Wasserbehälter sitzt, gedrückt. Der fertige Kaffee sammelt sich in der oberen Kanne. Das Ergebnis ist ein sehr dunkles und kräftiges Getränk, das irgendwo zwischen einem starken Kaffee und einem Mokka liegt. Kaffeemaschinen mit Isolierkanne
Kaffeepadmaschinen Sie erfreuen sich einerseits großer Beliebtheit und spalten anderseits die Freunde guten Kaffees. Für die einen produzieren sie leckeren Kaffee, für die anderen lediglich ein kaffeeähnliches Heißgetränk. Ähnlich wie bei einer Espressomaschine wird das Wasser durch das Kaffeemehl gepresst, allerdings mit deutlich geringerem Druck. Dieses Verfahren sorgt für eine kürzere Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeepulver und für einen bekömmlicheren Kaffee. Allerdings kann zumeist weder die Wassermenge, noch die Durchlaufzeit variiert werden, so dass je nach Kaffeemischung nur ein ungenießbares Gebräu produziert wird. Von Nachteil ist, dass in Kaffeepadmaschinen fast ausschließlich vorgefertigte und mit Kaffee befüllte Pads zum Einsatz kommen. Einige Modelle können sogar nur die Pads eines Herstellers verarbeiten, andere auch die anderer Hersteller. Auf jeden Fall ist und bleibt die Kaffevielfalt immer auf das Angebot der Pads beschränkt und der Kaffee bei nicht immer gleich guter Qualität deutlich teurer. Padmaschinen dürfen weder in der Zubereitung, und schon gar nicht bei der Qualität mit Espressomaschinen verwechselt werden. Sie sind und bleiben Kaffeemaschinen und können selbst mit so genannten Espressopads keinen Espresso zubereiten. Espressomaschinen
Handhebelmaschinen
Mit ihr erfordert ein gelungener Espresso etwas Übung und viel Geschick. Bei diesen Espressomaschinen wird in dem großen Boiler das Wasser erhitzt und auf Temperatur gehalten. Bei der Kaffeezubereitung wird eine Portion Wasser über ein Ventil in eine separate Kammer gefüllt und mit dem Handhebel per Muskelkraft des Baristas durch das Kaffeemehl im Siebträger gepresst. Die Kunst ist dabei, soviel Kraft einzusetzen, dass der notwendige Brühdruck perfekt getroffen wird. Die Kessel sind so konstruiert, dass das Wasser für den Kaffee aus dem unteren Teil und zeitgleich heißer Dampf für die Zubereitung des Milchschaums aus der oberen Kammer entnommen werden kann. Halbautomaten
Kapselmaschinen
Vollautomaten
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